13.12.2017 14:07 |Allgemein

Weihnachtsbräuche

Traditionsreiche Weihnachtsbräuche

Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Familie und der Freunde. Gleichzeitig handelt es sich jedoch auch um eine Zeit, die stark mit unterschiedlichen Bräuchen in Verbindung steht. Viele von ihnen sind fest in der deutschen Kultur verankert und gehen auf Traditionen zurück, die sich teilweise sogar bis ins Mittelalter zurückdatieren lassen. Wer hätte beispielweise gedacht, dass der erste Weihnachtsbaum – damals allerdings mit allerlei Leckereien behängt – bereits im 15. Jahrhundert in Freiburg aufgestellt wurde?

Vollkommen egal, woher die heute bekannten Weihnachtsbräuche stammen und wie alt sie sein mögen: In jedem Jahr stellen sie für zahlreiche Deutsche einen der wichtigsten Bestandteile der schönsten Zeit des Jahres dar. Schließlich gehören ein Adventskranz, ein bunt geschmückter Tannenbaum und liebevoll ausgewählte Geschenke für viele einfach zum Weihnachtsfest dazu und versüßen uns im Dezember zuverlässig die Zeit bis Heiligabend.

Baum und Festessen als zentrale Weihnachtsbräuche

In beinahe jedem Haushalt gibt es während der Adventszeit einen Weihnachtsbaum. Dabei ist es von Familie zu Familie ganz unterschiedlich, ob dieser bereits eine Woche vor Heiligabend oder erst am 24. Dezember selbst aufgestellt wird. Viele finden darüber hinaus derart große Freude an ihrem Baum, dass sie ihn bis zum Ende des Jahres in den eigenen vier Wänden behalten, wohingegen sich andere bereits kurz nach den Feiertagen wieder von ihm trennen. Doch ganz gleich, für wie lange man den Weihnachtsbaum daheim aufgestellt hat und ob man sich möglicherweise sogar für eine wiederverwendbare Variante entscheidet: für beinahe jeden stellt er jedes Jahr aufs Neue einen der schönsten und stimmungsvollsten Weihnachtsbräuche dar, an dem sich Kinder und Erwachsene gleichermaßen erfreuen.

Baum und Festessen

Obwohl der Tannenbaum mit seinem Duft bereits an sich eine wundervoll gemütliche Atmosphäre schafft, ist es Tradition, ihn zudem mit verschiedenen Elementen zu schmücken. Während die meisten Menschen hierbei auf Weihnachtskugeln beziehungsweise Christbaumkugeln aus unterschiedlichen Materialien setzen, wählen andere zusätzlich auch Lametta oder Lichterketten, um ihn herzurichten. Besonders schön kommen unter dem Tannenbaum natürlich auch die Geschenke für Familie und Freunde zur Geltung, die zuvor liebevoll ausgewählt und in Geschenkpapier verpackt werden. In jedem Jahr stellt zudem das Festessen mit der Familie für viele einen der beliebtesten Weihnachtsbräuche dar. Schließlich kommen zu diesem Anlass alle zusammen und lassen es sich an einer mit besonderem Geschirr eingedeckten Tafel gut gehen. Zahlreiche Familien setzen bei dem Weihnachtsessen jedoch nicht notwendigerweise auf ein 4-Gänge-Menü, sondern wünschen sich vor allem, einen besinnlichen Abend mit ihren Liebsten verbringen zu können. Dementsprechend gehören Würstchen und Kartoffelsalat noch heute zu den gefragtesten Gerichten am Heiligabend – wenn auch ein geselliges Raclette oder Fondue seit den vergangenen Jahrzehnten immer stärker nachziehen. Deutlich aufwendigere Gerichte als am 24. Dezember werden im Übrigen häufig am ersten und zweiten Weihnachtstag serviert. Während zu ihnen traditionellerweise Gänsebraten, Knödel und Rotkohl gehören, setzen zahlreiche Familien mittlerweile auch auf vegetarische Alternativen.

Weihnachtsbräuchen zum Verkürzen der Wartezeit

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude – und in diesem Sinne gibt es auch zahlreiche Weihnachtsbräuche, mit denen man sich die Zeit des Wartens auf die Feiertage versüßen kann. Viele Menschen nutzen diese Tage beispielsweise, um Geschenke für ihre Liebsten zu kaufen oder sogar eigens herzustellen. Beliebte Beispiele für selbst gemachte Aufmerksamkeiten sind in etwa ein Fotoalbum, ein Glas Marmelade oder gestrickte Socken.

Um die verbleibenden Wochen bis Heiligabend zu zählen und sich die Adventssonntage gemütlich zu gestalten, steht in zahlreichen deutschen Haushalten ein Adventskranz bereit. Dieser besteht in der Regel aus frischen Tannenzweigen, die mit kleinen Dekorationselementen geschmückt sind. Das Herzstück des Kranzes stellen jedoch vier Kerzen dar, welche an den letzten Sonntagen vor dem 24. Dezember angezündet werden. Dadurch wird an verschneiten Tagen nicht nur eine gemütliche Atmosphäre erzeugt, sondern auch die Vorfreude auf das Weihnachtsfest mit jeder einzelnen Kerze ein wenig gesteigert.

Weihnachtsbräuche

Hat der Dezember erst begonnen, können insbesondere Kinder die Feiertage oft kaum noch erwarten. Um ihnen die Zeit des Wartens zu versüßen, bereiten ihnen viele Eltern oder Großeltern einen Adventskalender vor. Dieser ist in der Regel mit kleinen Leckereien wie Schokolade und Weingummi gefüllt. Alternativ können Adventskalender jedoch auch im Laden sowie von einer bestimmten Marke erworben werden und enthalten dann beispielsweise kleines Spielzeugzubehör. Seit einigen Jahren erweisen sich Adventskalender jedoch auch unter Erwachsenen als ein Weihnachtsbrauch, der sich stetig wachsender Beliebtheit erfreut. Diese beinhalten oft Tee, Gewürze oder Pflegeprodukte in Probiergrößen.


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